Abgeschoben

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»Aber dann kam ich in die Schule wieder zurück, Klassenlehrer sagte: ‚Weißt du was, du kannst nicht mehr bleiben.‘ Ich wurde geschoben in eine Bank in der letzten Reihe, keiner durfte mit mir sprechen von den Mitschülern. Trotzdem dass ich einen Freund hatte, der Sozialdemokrat damals war, der einzige der mir dann alles gesagt hat, was sie gelernt haben und so. Gut, und der Klassenlehrer hat gesagt: ‚Ich werde anordnen, dass man dich ausfragt.‘ Und ich konnte früher Abschluss machen von meiner Schule, erste Klasse habe ich Zeugnis gekriegt und  bin nach Belgrad gefahren. Und meine Eltern wussten überhaupt nicht, dass ich komme. Das war also eine Überraschung in damalige Zeit.«

Sie sind sehr schnell aus dem Internat wieder abgeschoben worden. Wie haben Sie sich damals gefühlt? Sofort abgeschoben. Wie kann ein 14-jähriger Kind sich fühlen, wenn ausgestoßen ist von Gesellschaft? Keiner durfte mit mir sprechen, ich konnte mit niemand etwas unternehmen. War ich ganz isoliert.«

Aufgrund der Ausgrenzung innerhalb der Schule kehrte Djordje nach Belgrad zu seinen Eltern zurück.

 

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